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“Gift und Gnade” – eine Geschichte über Trauern und Heilwerden
«Wir sind ein Mann und eine Frau, die erst ein Kind verloren haben, dann sich selbst und dann einander…» – nach zehn Jahren begegnen sich ein Mann und eine Frau am Ort, an dem ihr Kind begraben wurde. Beide sind nach dem Schicksalsschlag unterschiedliche Wege gegangen, um das traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Ihre Beziehung hat dem Druck nicht Stand gehalten. «Gift» verweist auf die Verstrickungen des Menschen, «Gnade» auf die befreiende Kraft, jenseits des eigenen Vermögens, sich aus diesen Verstrickungen zu lösen.
Das Publikum ist in diesem Theaterstück nicht einfach Konsument, sondern Teil eines Prozesses. Nach dem Stück legen die Schauspieler ihr Kostüm ab und eröffnen einen Dialog mit den Anwesenden. Ein Raum tut sich auf, in dem persönliche Erfahrungen und Gedanken zum Theaterstück geteilt werden können.
Der Eintritt ist frei. Kollekte.
Kontakt: Pfarrerin Andrea Sterzinger
